Preisgekrönt: Die 6 teuersten Gewürze der Welt

Preisgekrönt: Die 6 teuersten Gewürze der Welt

Kochen ist ein Handwerk. Doch mit den richtigen Gewürzen verleihst du einem Gericht Tiefe, Wärme und echte Exklusivität. Luxus findet heute längst nicht mehr nur im Weinkeller statt, sondern direkt in deinem Gewürzregal.

Bei Van den Berg ist Qualität kein Zufall, sondern das Ergebnis einer kompromisslosen Selektion. Doch während Safran oder Vanille globale Klassiker sind, haben wir eines der kostspieligsten Gewürze erst nach Österreich gebracht. In diesem Artikel erfährst du, was diese Naturjuwelen so wertvoll macht und warum Spitzenqualität in der Küche jeden Cent wert ist.

Platz 1: Safran ist das rote Gold der Gastronomie

Kein anderes Gewürz erzählt so deutlich wie Safran, warum echte Qualität ihren Preis hat. Und das hat seine Gründe, denn für ein Kilogramm des roten Goldes braucht es bis zu 150.000 Krokusblüten. Aus denen immer nur drei feine Narbenfäden gewonnen werden, was früh am Morgen und mit viel Erfahrung sowie Geduld von Hand passiert. Daher solltest du nicht nur auf die Farbe, sondern auf reine, tiefrote Fäden ohne unnötigen Gelbanteil schauen.

Safran ist also meist das weltweit teuerste Gewürz.

Es kommt in erster Linie aus dem Iran, Spanien und aus anderen ausgewählten asiatischen Regionen.

Die Ernte erfolgt in reiner Handarbeit und mit extrem geringer Ausbeute.

Platz 2: Bourbon-Vanille ist die schwarze Königin

Die direkt danach kommende echte Bourbon-Vanille ist viel mehr als nur „süß“, sondern auch warm, floral, weich und tief. Die aufwendige Bestäubung von Hand und eine monatelange Fermentation führen zu ihrem Preis. Gleichzeitig trennt sich genau hier die Industrieware von der echten Spitzenqualität. Schmeckt doch synthetisches Vanillin schnell flach und direkt, während eine echte Schote hingegen Schichten entwickelt.

Van den Berg vermeidet auch bei Vanille künstliche Abkürzungen, und du merkst insbesondere in Desserts, Eis, Cremen oder feiner Patisserie sofort, ob nur Süße oder doch echte Tiefe im Spiel ist.

Die Bourbon-Vanille ist also oft deutlich teurer als viele andere klassische Gewürze.

Jene aus Madagaskar und aus Réunion sind besonders bekannt.

Die Ernte besteht aus Handbestäubung, langer Reifung, monatelanger Fermentation.

Platz 3: Kardamom ist eine grüne Kostbarkeit

Auch wenn er oft unterschätzt wird, gehört Kardamom klar zu den edelsten Gewürzen. Hier ist der Erntezeitpunkt entscheidend, weil der Kapsel bei einer zu frühen Ernte die Tiefe fehlt. Und kommt sie wiederum zu spät, platzt sie auf und verliert so ihr kostbares Innenleben. Die ganzen, grünen Kapseln mit intensivem Duft schützen das Aroma besser und sind dementsprechend hochpreisig.

Auch bei Kardamom zeigt Van den Berg, wie stark Herkunft und Verarbeitung wirken können. Das gilt gerade auch bei raren Qualitäten, wie dem wilden Waldkardamom. Bringen sie doch nicht nur Frische und Würze, sondern auch eine fast rauchige, dunkle Tiefe mit.

Platz 4: Aji Charapita oder wie Van den Berg die Chili österreichisch machte

Das aus dem peruanischen Dschungel stammende Aji Charapita gilt als eine der teuersten Chilis der Welt. Zusätzlich zu ihrer Schärfe liegt die Besonderheit in den fruchtigen Noten, welche an Mango, Papaya und gelbe Früchte erinnern.

Van den Berg schaffte es, diese Rarität in der Südsteiermark anzubauen, was eine echte landwirtschaftliche Leistung ist. Denn eine tropische Wildchili unter österreichische Bedingungen zu holen, verlangt Geduld, Know-how und sehr viel Gefühl für die Pflanze.

Dazu kommt die Veredelung der Chilis durch die Fermentation, welche die Schärfe runder und die Fruchtigkeit tiefer macht. Dazu kommt das Aji Charapita Salz, bei dem es auf hochwertige Salzflocken trifft. Dieses ist nicht zum Verschwenden, sondern für diesen letzten Griff, der Fisch, Fleisch, Pasta, Gemüse oder asiatische Gerichte macht.

Platz 5: Zimtblüten sind eine seltene florale Essenz

Die Zimtblüten stammen nicht von der Rinde des Zimtbaums, sondern von seinen winzigen Blütenknospen. Genau deshalb unterscheiden sie sich deutlich vom bekannten Rindenzimt, wobei ihr Aroma feiner, floraler und weniger dominant ist.

Doch ebenso wie bei anderen Raritäten gestaltet sich die Ernte aufwendig, und die Ausbeute ist klein. In Schmorgerichten, Wild, Currys oder winterlichen Desserts geben die getrockneten Zimtblüten, ohne alles zu überdecken, Tiefe.

Die Preise liegen deutlich höher als beim klassischen Rindenzimt.

Allerdings haben sie die traditionellen Zimt-Anbaugebiete als Herkunft gemeinsam.

Die winzigen Blütenknospen sind selten und fein im Aroma.

Zimtblüten, ganz.

Platz 6: Premium-Pfeffer: Kampot, Tasmanien und wilde Spezialitäten

Beim Pfeffer kann die Standardware scharf sein, aber die Premium-Sorten erzählen mehr. Für eine geschützte Herkunft, Handarbeit und ein vielschichtiges Profil steht etwa der Kampot Pfeffer aus Kambodscha. Der tasmanische Bergpfeffer wiederum kommt aus wilderen, raueren Bedingungen und er bringt eine fruchtige sowie scharfe Aromatik mit.

In der Pfeffer-Kollektion bietet Van den Berg ausschließlich ausgewählte Spezialitäten.

Fazit: Die teuersten Gewürze der Welt stehen für echte Intensität

Bei den teuersten Gewürzen der Welt geht es um viel mehr als nur um Kilopreise. Sondern um Handarbeit, Seltenheit, Herkunft, Fermentation, Wildsammlung und vor allem um die Intensität. Ein Gramm Spitzenqualität bewirkt mehr als ein ganzes Glas Durchschnitt und bleibt auch umso länger im Gedächtnis.

Mit der Auswahl von Van den Berg holst du dir diese ehrliche Intensität in die Küche. Ob Safran, Bourbon-Vanille oder unser stolzes Aji Charapita Salz, so kochst du genauer, tiefer und leidenschaftlicher.

Jetzt im Van den Berg Sortiment stöbern und neue Eindrücke sammeln.

Von Fabian Held